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PARIS von VoltaireOnline.eu
von Johannes Bernhart
Hier findest Du viele Tipps und Tricks, was man in Paris sehen und machen sollte.

Paris : Geschichte

Photos de Paris : 1 2 3 4 5 6 7 8

Stadplan Paris zur ersten Orientierung
Wie komme ich von A nach B?
Métroplan
RER Netzplan(mit Übersicht der Tarifzonen)
Interaktiver Netzplan Métro/RER

Von den Römern bis zu Karl dem Großen

Eine erste Siedlung der keltischen Parisii befand sich auf der Ile de la Cité schon vor Ankunft der Römer. Diese kamen 52 v. Chr. ins Land (wir erinnern uns an Asterix!) und nannten die Siedlung Lutetia. Während der nächsten drei Jahrhunderte wuchs die Stadt dank der römischen Bautätigkeit (Straßen, Bäder, Amphitheater).
Abgelöst wurden die römischen Herrscher von den Frankenkönigen (u. a. Chlodwig, Childebert, Dagobert). Mit der Verlegung seiner Hauptstadt nach Aachen verursachte Karl der Große einen schweren Niedergang von Paris.
Paris vom Hochmittelalter bis zur Renaissance

Unter Ludwig dem Heiligen (1226 – 70) war Paris die bevölkerungsreichste Stadt auf dem europäischen Kontinent und zählte zu den bedeutendsten Metropolen der Zeit.
Während des 100-jährigen Krieg (1337 – 1453) erlebte die Stadt schwierige Zeiten: der Reichtum und die Blüte des Mittelalters waren vorbei, die Engländer hielten Frankreich und Paris teilweise besetzt. Erst Jeanne d’Arc konnte den Franzosen wieder ein Stück neuen Mutes zurückgeben und den Beginn der Befreiung von den englischen Besatzern einläuten. Im 16. Jahrhundert hielt die Renaissance Einzug. Gleichzeitig kam es aber auch zu einer Reihe von Religionskriegen zwischen Katholiken und Hugenotten, die in der blutigen Bartholomäusnacht (1572) gipfelten.
Der Sonnenkönig
Nach einem vorerst letzten Fronde-Aufstand setzte sich mit Ludwig XIV. endgültig der Absolutismus durch. Der Hof von Versailles vor den Toren Paris’ wurde Inbegriff der Herrschaft des Sonnenkönigs und die Stadt selbst das unumstrittene künstlerische und kulturelle Zentrum Europas.
Aufklärung und französische Revolution

Im Laufe des 18. Jahrhunderts breitet sich immer mehr das Gedankengut der Aufklärung aus. Die Ideen der Philosophen Diderot, Voltaire, Rousseau und anderer finden immer größeren Anklang und legen den geistigen Grundstein für eines der bedeutendsten Ereignisse der Neuzeit: die französische Revolution.
Diese beginnt am 14. Juli mit dem berühmten Sturm auf die Bastille. Das Pariser Volk hatte am Vortag erst das Rathaus gestürmt und sich mit Waffen versorgt, ehe es die Festung stürmte, um dort eingekerkerte Gefangene zu befreien. Der König und seine Familie wurde daraufhin in das Tuilerien - Schloss geholt und dort festgesetzt. Nach einem Fluchtversuch 1791 wurde er des Hochverrats für schuldig befunden und zwei Jahre später geköpft. Damit folgten die blutigen Jahre der Revolution. Unter Robespierre Terrorherrschaft fraß die Revolution geradezu ihre eigenen Kinder, indem Abgeordnete und Revolutionsführer wie Danton der Guillotine zum Opfer fielen.
Napoléon

Eine Übergangsregierung lenkte das Land, ehe sich 1799 Napoléon an die Spitze des Staates putschte. Bald erklärte er sich zum Kaiser der Franzosen und eroberte von 1806 bis 1810 den europäischen Kontinent. Paris wurde modernisiert, erhielt Kanäle, eine bessere Wasserversorgung und neue Friedhöfe und entwickelte sich endgültig zum einzigen kulturellen und politischen Zentrum Frankreichs. Besonders Haussmann prägte das Stadtbild neu, indem er zahlreiche Viertel und Straßenzüge komplett neu gestaltete. Das ehemalige Stadtbild ging dabei zu großen Teilen verloren, breite Boulevards und Avenuen sollten die engen stickigen und schmutzigen Gassen ersetzen.
Das 19. Jahrhundert war weiterhin von politischer Unbeständigkeit geprägt. Paris erlebte neue Revolutionen wie die Julirevolution des Bürgertums, der Umsturz der Republikaner 1848 und schließlich der Aufstand der Pariser Kommune 1871 nach der Niederlage Frankreichs gegen Preußen.Während der „Belle Epoque“ (1885 – 1914) erhielt Paris neue bedeutende Bauwerke und war innerhalb weniger Jahre drei mal Gastgeber für die Weltausstellung. Diesen Ereignissen verdankt die Stadt u. a. den Eiffelturm (1889) und die Métro (1900).
"Les Années Folles"

Was in Deutschland die „Goldenen Zwanziger Jahre“ waren, hieß in Paris „les années folles“ („Die verrückten Jahre“). Die Stadt zog ausländische Künstler, aber auch zahlreiche politische Flüchtlinge aus Osteuropa an. Nach turbulenten 30-er Jahren fiel die französische Hauptstadt nach dem Überfall Hitlers auf Frankreich der deutschen Wehrmacht in die Hände. Die Jahre der deutschen Besatzung von 1940 bis 44 gehören wohl zu den finstersten der Pariser Geschichte.
Heute
Auch die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war von zahlreichen Ereignissen und Neuerungen in der Stadt an der Seine geprägt: die Mai-Unruhen von 1968, die 200-Jahr-Feier der französischen Revolution und die vielen neuen Bauwerke wie das Centre Georges Pompidou, „La Grande Arche“, die Pyramide des Louvre oder das Stade de France. Längst ist Paris zu einem Treffpunkt der Kulturen geworden: Menschen aus allen Kontinenten und mit den verschiedensten Geschichten lassen diese Stadt sich immer weiterdrehen.